
Levi Strauss übertrifft Erwartungen und hebt Jahresprognose an
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Levi Strauss hat am Dienstag die Erwartungen der Wall Street sowohl beim Umsatz als auch beim Gewinn übertroffen und daraufhin seine Jahresprognose angehoben. Der Denim-Hersteller profitierte im ersten Geschäftsquartal 2026 von einer starken Nachfrage, gestiegenen Preisen und positiven Wechselkursentwicklungen.
Starke Ergebnisse im ersten Quartal
Für das erste Geschäftsquartal, das am 1. März endete, meldete Levi Strauss einen bereinigten Gewinn pro Aktie von 42 Cents, während Analysten laut LSEG lediglich 37 Cents erwartet hatten. Der Umsatz erreichte 1,74 Milliarden US-Dollar und übertraf damit ebenfalls die Schätzungen von 1,65 Milliarden US-Dollar.
Das Nettoergebnis für den Dreimonatszeitraum belief sich auf 175,8 Millionen US-Dollar oder 45 Cents pro Aktie. Im Vergleich dazu lag es im Vorjahr bei 135 Millionen US-Dollar oder 34 Cents pro Aktie. Die Gesamtumsätze stiegen um rund 14 Prozent von 1,53 Milliarden US-Dollar im Vorjahr auf 1,74 Milliarden US-Dollar.
Optimistische Jahresprognose angehoben
Angesichts der starken Finanzergebnisse hat Levi Strauss seine Prognose für das gesamte Geschäftsjahr angepasst. Das Unternehmen erwartet nun einen bereinigten Gewinn pro Aktie zwischen 1,42 und 1,48 US-Dollar, während die Erwartungen laut LSEG bei 1,47 US-Dollar lagen.
Auch die Umsatzprognose wurde nach oben korrigiert: Levi Strauss rechnet nun mit einem Umsatzwachstum zwischen 5,5 Prozent und 6,5 Prozent. Dies liegt über den Schätzungen von LSEG, die ein Wachstum von 5,6 Prozent vorsahen.
Wachstumstreiber und externe Faktoren
Das starke Umsatzwachstum von Levi Strauss ist auf mehrere Faktoren zurückzuführen. Finanzchef Harmit Singh erklärte in einem Interview mit CNBC, dass etwa die Hälfte des Wachstums auf höhere Verkaufspreise und die andere Hälfte auf eine Zunahme der verkauften Einheiten zurückzuführen sei. Zusätzlich profitierte das Unternehmen von positiven Wechselkursentwicklungen.
Singh wies zudem darauf hin, dass die aktuelle Jahresprognose von Levi Strauss eine Annahme eines globalen Zolls von 20 Prozent beinhaltet. Sollte der von Präsident Donald Trump festgelegte 10-prozentige Zoll auf US-Importe bestehen bleiben, könnte dies den Gewinn für das Gesamtjahr um 35 Millionen US-Dollar oder 7 Cents pro Aktie zusätzlich steigern.