OpenAI revolutioniert ChatGPT-Shopping: Fokus auf Produktentdeckung

OpenAI revolutioniert ChatGPT-Shopping: Fokus auf Produktentdeckung

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OpenAI hat das Einkaufserlebnis innerhalb von ChatGPT grundlegend überarbeitet, um Nutzern die Produktsuche und den Vergleich zu erleichtern. Diese Neuausrichtung erfolgt, nachdem die zuvor eingeführte "Instant Checkout"-Funktion nicht den gewünschten Erfolg erzielen konnte. Das Unternehmen konzentriert sich nun auf eine verbesserte Produktentdeckung und tiefere Händlerintegrationen.

Neuausrichtung im KI-gestützten Shopping

Am Dienstag kündigte OpenAI an, dass Nutzer künftig Produkte finden können, indem sie Bilder hochladen oder Artikel beschreiben und dabei Kriterien wie Budget, Präferenzen und andere Einschränkungen angeben. ChatGPT wird visuellere Ergebnisse liefern, die den Vergleich verschiedener Produktangebote erleichtern sollen.

In einem Blogbeitrag erklärte OpenAI: "Unter der Haube haben wir Geschwindigkeit, Relevanz und Produktabdeckung verbessert – so sind die Ergebnisse aktueller und nützlicher." Diese Optimierungen sollen das gesamte Shopping-Erlebnis in ChatGPT effizienter gestalten.

Das Scheitern von "Instant Checkout"

Die aktuelle Aktualisierung folgt auf OpenAIs Abkehr von der "Instant Checkout"-Funktion. Diese ermöglichte es Nutzern, ausgewählte Artikel von Einzelhändlern wie Etsy, Walmart und Shopify direkt innerhalb von ChatGPT zu kaufen. OpenAI hatte diese Funktion im vergangenen Jahr als "nächsten Schritt" im KI-gestützten Handel angekündigt.

Analysten hatten gegenüber CNBC geäußert, dass OpenAI die Komplexität der Transaktionsabwicklung unterschätzt habe. Das Unternehmen hatte Schwierigkeiten, Händler an Bord zu holen, genaue Produktdaten anzuzeigen, Warenkörbe für mehrere Artikel zu implementieren oder Treueprogramme zu integrieren. OpenAI selbst räumte ein: "Wir haben festgestellt, dass die ursprüngliche Version von Instant Checkout nicht das Maß an Flexibilität bot, das wir anstreben." Daher überlässt man den Händlern nun ihre eigenen Checkout-Erlebnisse und konzentriert sich auf die Produktentdeckung.

Stärkere Integration für Händler

OpenAI ermöglicht es Händlern nun, ihre Produktfeeds und Werbeaktionen mit dem Unternehmen zu teilen, wodurch ihre Produkte "vollständig" in ChatGPT repräsentiert werden. Einzelhändler wie Target, Sephora und Nordstrom unterstützen bereits dieses neue Produktentdeckungserlebnis.

Händler, die an tieferen Integrationen interessiert sind, können weiterhin benutzerdefinierte Apps innerhalb von ChatGPT entwickeln. Diese Funktionalität wurde auf der jährlichen Entwicklerkonferenz im Oktober eingeführt, und dedizierte Einzelhandels-Apps von Instacart, Target und anderen wurden bereits im letzten Jahr hinzugefügt. Das Auslösen einer App innerhalb des Chatbots gibt diesen Unternehmen mehr Kontrolle über das Kundenerlebnis und den Transaktionsprozess. Walmart führte am Dienstag einen In-App-ChatGPT-Dienst ein, der Verknüpfungen, Treueprogramme und Walmart-Zahlungen unterstützt.

Shopify als wichtiger Partner

Parallel zu OpenAIs Ankündigung erklärte Shopify am Dienstag, dass es das "Einkaufserlebnis" in ChatGPT "verbessert". Dies ermöglicht Shopify-Händlern, ihre Schaufenster mit dem Katalog zu verbinden und Einkäufe über einen In-App-Browser abzuschließen.

Shopify führt zudem einen neuen Dienst namens "Agentic Plan" ein. Dieser erlaubt es Händlern ohne eigenen Shopify-Storefront, ihre Produkte über Shopifys eigene Tools in ChatGPT, Google Gemini und anderen Plattformen sichtbar zu machen.