Regierungsschließung: Gewalt gegen TSA-Agenten steigt um 500%, Wartezeiten explodieren

Regierungsschließung: Gewalt gegen TSA-Agenten steigt um 500%, Wartezeiten explodieren

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Die partielle Regierungsschließung in den USA hat gravierende Auswirkungen auf den Flugverkehr und die Sicherheit an Flughäfen. Während Tausende von Transportation Security Administration (TSA)-Mitarbeitern seit Wochen ohne Bezahlung arbeiten, verzeichnen die Behörden einen drastischen Anstieg der Gewalt gegen ihre Angestellten und massive Personalengpässe, die zu Rekord-Wartezeiten führen.

Anstieg der Gewalt gegen TSA-Mitarbeiter

Seit Beginn der Regierungsschließung ist die Häufigkeit von Übergriffen auf TSA-Mitarbeiter um über 500 % gestiegen. Dies teilte die amtierende TSA-Administratorin Ha Nguyen McNeill am Mittwoch dem Kongress mit. Sie betonte, dass dies "inakzeptabel" sei und nicht toleriert werde, und kündigte an, alle rechtlichen Schritte zur Verfolgung dieser Vorfälle einzuleiten. Eine genaue Zahl der Übergriffe nannte Nguyen McNeill jedoch nicht.

Gravierende Auswirkungen auf den Flughafenbetrieb

Die TSA-Agenten haben seit dem 14. Februar keine Gehälter erhalten, was zu einem erheblichen Anstieg der Krankmeldungen führt. An einigen großen Flughäfen melden sich bis zu 50 % des Personals krank, so Nguyen McNeill. Diese Situation hat zu den längsten Wartezeiten in der Geschichte der TSA geführt, die teilweise über viereinhalb Stunden betragen.

Zusätzlich haben seit Beginn der Schließung rund 480 TSA-Mitarbeiter ihre Stellen gekündigt. Angesichts der bevorstehenden FIFA Fußball-Weltmeisterschaft im Sommer äußerte die Administratorin Bedenken hinsichtlich des Personalbestands, da die Ausbildung eines TSA-Agenten vier bis sechs Monate dauert.

Appelle an die Passagiere: Geduld und Freundlichkeit

Angesichts der stundenlangen Wartezeiten haben mehrere Flughäfen und Offizielle die Passagiere um Geduld gebeten. Der George Bush Intercontinental Airport in Houston, der besonders lange Wartezeiten erlebt, veröffentlichte ein Video mit Ratschlägen von Jim Szczesniak, dem Direktor für Luftfahrt der Houston Airports. Er riet Passagieren, "Geduld einzupacken" und "freundlich zu unseren TSA-Mitarbeitern zu sein".

Szczesniak empfahl zudem, die App der jeweiligen Fluggesellschaft herunterzuladen und das Handgepäck zu minimieren. Er hob hervor, dass die TSA-Mitarbeiter seit 40 Tagen nicht bezahlt wurden und sich in einer "sehr schwierigen Situation" befänden. Auch der LAX und der Jackson Airport in Mississippi riefen zur Unterstützung und Freundlichkeit gegenüber den Mitarbeitern auf, mit Botschaften wie "Seien Sie geduldig. Sagen Sie Danke."

Hoffnung auf ein baldiges Ende der Krise

Es gibt Anzeichen, dass die Krise bald beendet sein könnte. Am frühen Freitagmorgen genehmigte der Senat einen Deal zur Finanzierung der TSA und weiterer Heimatschutzbehörden. Das Repräsentantenhaus soll diesen Deal ebenfalls am Freitag prüfen.

Zudem kündigte Präsident Donald Trump in einem Truth Social Post am Donnerstag an, eine Anordnung zu unterzeichnen, die den Heimatschutzminister anweisen würde, "unsere TSA-Agenten sofort zu bezahlen".

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