Goldrausch 2.0: Warum Sachwerte jetzt für Anleger glänzen

Goldrausch 2.0: Warum Sachwerte jetzt für Anleger glänzen

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In Kalifornien, mehr als 170 Jahre nach dem ursprünglichen Goldrausch, entdecken Einheimische erneut Goldstaub, Flocken und sogar Nuggets in den Flüssen des Bundesstaates. Dieser moderne "Goldrausch" spiegelt ein breiteres Interesse an dem Edelmetall wider, das von führenden Finanzexperten als wichtiger Bestandteil eines diversifizierten Portfolios empfohlen wird.

Die Rückkehr des Goldrauschs: Historie und Gegenwart

Am 24. Januar 1848 entdeckte James Marshall glänzende Partikel in einem Bach nahe Coloma, was den kalifornischen Goldrausch auslöste. Seine Entdeckung führte zu einer massiven Migration, die Kaliforniens Bevölkerung und Wirtschaft grundlegend veränderte. Marshall selbst sagte später: „Es ließ mein Herz pochen, denn ich war mir sicher, dass es Gold war.“ Historiker Ed Allen vom Marshall Gold Discovery State Historic Park schätzt, dass immer noch etwa 85 % des Goldes in Kalifornien unentdeckt bleiben – nur 10 % bis 15 % wurden bisher gefördert.

Auch heute noch suchen und finden Goldsucher wie Manny Goza in Flüssen wie dem Bear River Gold. Goza, ein Bauunternehmer, berichtet gegenüber FOX40 News, dass er durch das Goldsuchen seine Rechnungen bezahlen und 2010 ein Haus kaufen konnte. Während Amateure etwa 50 US-Dollar pro Tag verdienen können, bringen ernsthafte Goldsucher zwischen 100 und 15.000 US-Dollar ein. Die Arbeit ist jedoch anstrengend und der Erfolg oft vom Glück abhängig, wie ein Goldsucher bemerkte: Gold „springt nicht in die Pfanne“.

Gold als Inflationsschutz und Portfolio-Diversifikator

Mit einem Preisanstieg von über 70 % in den letzten zwölf Monaten zieht Gold erneut die Aufmerksamkeit von Anlegern auf sich. Das Edelmetall gilt seit Langem als ultimativer sicherer Hafen. Im Gegensatz zu Fiat-Währungen kann Gold nicht unbegrenzt von Zentralbanken gedruckt werden, was es zu einem natürlichen Schutz gegen Inflation macht. Es ist zudem nicht an ein einzelnes Land, eine Währung oder Wirtschaft gebunden. In Zeiten von Marktunsicherheiten oder geopolitischen Spannungen strömen Anleger oft zu Gold, was die Preise in die Höhe treibt.

Ray Dalio, Gründer des weltgrößten Hedgefonds Bridgewater Associates, betont die Bedeutung von Gold. Er erklärte gegenüber CNBC, dass die meisten Menschen nicht genügend Gold in ihrem Portfolio hätten. Dalio fügte hinzu: „Wenn schlechte Zeiten kommen, ist Gold ein sehr effektiver Diversifikator.“ Auf LinkedIn teilte er zudem mit, dass Gold die etablierteste Form von Geld sei und im Gegensatz zu Fiat-Währungen keine inhärenten Kredit- und Abwertungsrisiken aufweise.

Expertenmeinungen: Warum Gold jetzt glänzt

Die Einschätzung Dalios wird von weiteren Finanzgrößen geteilt. Jeffrey Gundlach, Gründer von DoubleLine Capital und bekannt als „Bond King“, bezeichnete eine Portfolioallokation von 25 % in Gold als „nicht übertrieben“. Er sieht das Metall als „Versicherungspolice“, die angesichts der anhaltenden Dollarschwäche wahrscheinlich „im Gewinnmodus“ bleiben wird.

Jamie Dimon, CEO von JPMorgan, prognostizierte sogar, dass Gold in diesem Umfeld „leicht“ auf 10.000 US-Dollar pro Unze steigen könnte. Im Dezember erreichte der Gold-Spotpreis 4.484 US-Dollar, was fast der Hälfte von Dimons Vorhersage entspricht. Der Wertanstieg von Gold ist laut Experten ein Spiegelbild des sinkenden Wertes von Fiat-Währungen, wie dem US-Dollar. Die Federal Reserve Bank of Minneapolis stellte fest, dass 100 US-Dollar im Jahr 2025 die gleiche Kaufkraft haben wie nur 12,05 US-Dollar im Jahr 1970.

Gold in der Altersvorsorge: Die Gold IRA

Für Anleger, die vom Potenzial des Goldes profitieren und gleichzeitig Steuervorteile nutzen möchten, bietet sich eine Gold IRA an. Diese Altersvorsorgekonten ermöglichen es, physisches Gold oder goldbezogene Vermögenswerte innerhalb eines Rentenkontos zu halten. Dies kombiniert die Steuervorteile einer IRA mit den schützenden Eigenschaften einer Goldinvestition und kann eine attraktive Option zur Absicherung von Altersvorsorgegeldern gegen wirtschaftliche Unsicherheiten sein.

Anbieter wie Goldco ermöglichen dies mit einer Mindestanlage von 10.000 US-Dollar. Sie bieten kostenlosen Versand und Zugang zu einer Bibliothek mit Altersvorsorge-Ressourcen. Zudem wird bis zu 10 % qualifizierter Käufe in kostenlosem Silber gematcht.

Mehr als nur Gold: Immobilien als Sachwertanlage

Gold ist nicht das einzige Asset, das Anlegern geholfen hat, Vermögen zu erhalten. Auch Immobilien haben sich als wirksamer Inflationsschutz erwiesen. Wenn die Inflation steigt, erhöhen sich oft auch die Immobilienwerte, was die höheren Kosten für Materialien, Arbeit und Land widerspiegelt. Gleichzeitig steigen tendenziell die Mieteinnahmen, was Vermietern eine Einnahmequelle bietet, die sich an die Inflation anpasst.

Laut dem U.S. Census Bureau sind die Immobilienpreise in den letzten 30 Jahren um mehr als 225 % gestiegen, wobei die Zuwächse in den letzten Jahren besonders stark waren. Bill Merz, Leiter der Kapitalmarktforschung bei der U.S. Bank Asset Management Group, merkt an, dass seit der Pandemie die Wertsteigerung von Eigenheimen das Lohnwachstum übertroffen hat, was den Erwerb von Erstwohnungen für viele erschwert.

Indirekt in Immobilien investieren: Chancen für Anleger

Hohe Immobilienpreise und gestiegene Hypothekenzinsen machen den direkten Kauf eines Eigenheims oder einer Mietimmobilie herausfordernd. Die Verwaltung von Mietern, Papierkram sowie Wartung und Reparaturen können zudem zeitaufwendig sein und die Renditen schmälern.

Es gibt jedoch Möglichkeiten, in Immobilien zu investieren, ohne direkt eine Immobilie kaufen oder sich um undichte Wasserhähne kümmern zu müssen. Crowdfunding-Plattformen wie Arrived bieten einen einfacheren Zugang zu dieser ertragsgenerierenden Anlageklasse.

  • Unterstützt von Investoren wie Jeff Bezos, ermöglicht Arrived Investitionen in Anteile an Mietwohnungen ab 100 US-Dollar, ohne den Aufwand der Hausverwaltung.
  • Anleger können aus einer kuratierten Auswahl von Immobilien wählen, die auf ihr Wertsteigerungs- und Einkommenspotenzial geprüft wurden, und erhalten anschließend Mietertragsausschüttungen.

Über den Wohnimmobilienmarkt hinaus können akkreditierte Anleger auch in inflationsresistente Sektoren des Gewerbeimmobilienmarktes investieren. Mit First National Realty Partners (FNRP) ist eine Diversifikation des Portfolios durch gewerblich genutzte Immobilien mit Ankermietern wie Whole Foods, Kroger und Walmart möglich. Diese bieten essenzielle Güter für ihre Gemeinden. Dank Triple-Net-Leasingverträgen (NNN) können Anleger ab einer Mindestinvestition von 50.000 US-Dollar in diese Objekte investieren, ohne sich um Mieterkosten sorgen zu müssen, die ihre potenziellen Renditen schmälern könnten.

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