KI-Boom: Hyperscaler investieren $650 Mrd. – Profiteure für Anleger

KI-Boom: Hyperscaler investieren $650 Mrd. – Profiteure für Anleger

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Die vier größten Hyperscaler planen, in diesem Jahr über 650 Milliarden US-Dollar in den Ausbau ihrer Künstliche-Intelligenz-Infrastruktur zu investieren. Diese massive Ausgabenwelle schafft erhebliche Chancen für Unternehmen, die die notwendigen Technologien liefern. Investoren können von diesem Boom profitieren, indem sie gezielt in Schlüsselakteure der KI-Wertschöpfungskette investieren.

Die gigantischen Investitionen der Hyperscaler

Die vier größten Betreiber von Rechenzentren, sogenannte Hyperscaler, haben angekündigt, im laufenden Jahr mehr als 650 Milliarden US-Dollar in ihre Infrastruktur für Künstliche Intelligenz (KI) zu investieren. Diese enormen Ausgaben unterstreichen die zentrale Bedeutung von KI für die Zukunft der Technologiebranche. Für Anleger ergeben sich daraus interessante Möglichkeiten, von diesem Wachstumstrend zu profitieren.

Direkte Profiteure: Chips und Speicher

Die unmittelbarsten Nutznießer des Ausbaus der KI-Rechenzentren sind Hersteller von Chips und Speicherbausteinen. Ohne leistungsstarke Hardware ist der Betrieb komplexer KI-Anwendungen nicht möglich. Dies führt zu einer hohen Nachfrage nach spezialisierten Komponenten.

Nvidia und AMD: Die GPU-Giganten

Nvidia (NASDAQ: NVDA) ist mit seinen Graphics Processing Units (GPUs) führend bei der Bewältigung von KI-Workloads. Die CUDA-Softwareplattform von Nvidia, auf der die meisten grundlegenden KI-Codes geschrieben wurden, sichert dem Unternehmen einen breiten Wettbewerbsvorteil im Bereich des KI-Trainings. Auch bei der KI-Inferenz ist Nvidia führend.

Advanced Micro Devices (NASDAQ: AMD) hat sich ebenfalls eine Nische im Bereich der KI-Inferenz erobert. Das Unternehmen konnte kürzlich bedeutende Verträge mit OpenAI und Meta Platforms (NASDAQ: META) abschließen. AMD ist zudem führend bei Central Processing Units (CPUs), die mit dem Aufkommen von "agentic AI" zunehmend an Bedeutung gewinnen.

Broadcom und TSMC: Spezialisten und Monopolisten

Broadcom (NASDAQ: AVGO) sieht eine große Chance in kundenspezifischen AI ASICs (Application-Specific Integrated Circuits). Diese fest verdrahteten Chips sind für spezifische Aufgaben konzipiert. Broadcom unterstützte Alphabet (NASDAQ: GOOGL) (NASDAQ: GOOG) bei der Entwicklung seiner Tensor Processing Units (TPUs), die Alphabet für den Großteil seiner internen Rechenzentrumsinfrastruktur nutzt. Das Unternehmen hilft auch anderen Firmen, darunter OpenAI, bei der Entwicklung eigener kundenspezifischer Chips, was das Wachstum über Jahre hinweg antreiben dürfte.

Taiwan Semiconductor Manufacturing (NYSE: TSM) ist eine weitere attraktive Option. Das Unternehmen besitzt ein virtuelles Monopol bei der Herstellung fortschrittlicher Logik-KI-Chips. Diese Position verschafft TSMC eine starke Preissetzungsmacht am Markt.

Micron Technology: Der HBM-Vorteil

Da KI-Chips für optimale Leistung High Bandwidth Memory (HBM) benötigen, ist Micron Technology (NASDAQ: MU) eine intelligente Investitionsmöglichkeit im KI-Infrastruktur-Boom. HBM ist eine spezielle Form von DRAM, die bis zu dreimal mehr Wafer-Kapazität als reguläres DRAM erfordert. Dies führt zu einer Verknappung des gesamten DRAM-Marktes und treibt die Preise in die Höhe.

Micron ist einer der drei großen DRAM-Speicherhersteller, neben den koreanischen Unternehmen Samsung und SK Hynix. Das Unternehmen verzeichnete einen deutlichen Anstieg bei Umsatz und Bruttomarge. Besonders wichtig ist, dass Micron nun langfristige HBM-Verpflichtungen eingehen kann, was das Geschäft weniger zyklisch macht als in der Vergangenheit.

CPUs im Aufwind: Die Rolle der Prozessoren

Mit dem Aufkommen von "agentic AI" gewinnen Central Processing Units (CPUs), die als Gehirn eines Computers fungieren, zunehmend an Bedeutung. AMD ist in diesem Bereich führend und verfügt über vielversprechende Möglichkeiten. Auch Arm Holdings (NASDAQ: ARM) und Intel (NASDAQ: INTC) könnten von dieser Entwicklung profitieren.