US-Interesse an Venezuelas Öl: Chancen für Energie, Immobilien und Gold

US-Interesse an Venezuelas Öl: Chancen für Energie, Immobilien und Gold

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Nach der Festnahme des venezolanischen Präsidenten Nicolás Maduro erklärte der ehemalige US-Präsident Donald Trump am 3. Januar, die USA würden das Land führen, bis ein „sicherer, ordnungsgemäßer und umsichtiger Übergang“ stattfinden könne. Dabei verwies er explizit auf Venezuelas immense Ölreserven, die das Potenzial haben, die globale Energielandschaft neu zu gestalten und weitreichende Investitionsmöglichkeiten zu eröffnen.

Venezuelas Ölreserven im Fokus der USA

Venezuela verfügt laut der U.S. Energy Information Administration über die weltweit größten nachgewiesenen Ölreserven, die auf rund 303 Milliarden Barrel geschätzt werden. Bei aktuellen Rohölpreisen hätten diese Reserven einen Wert von über 17 Billionen US-Dollar. Trump äußerte sich in Mar-A-Lago, Florida, zu den Plänen: „Wir werden unsere sehr großen US-Ölgesellschaften – die größten der Welt – dorthin schicken, Milliarden von Dollar investieren, die stark beschädigte Ölinfrastruktur reparieren und anfangen, Geld für das Land zu verdienen.“

US-Ölkonzerne wittern Chancen

Das enorme Potenzial hat das Interesse des gesamten Energiesektors geweckt. Trump bestätigte, mit „im Grunde allen“ großen US-Ölkonzernen gesprochen zu haben, die „unbedingt hineinwollen“. Analysten zufolge könnten US-Unternehmen wie Chevron, ExxonMobil und ConocoPhillips eine zentrale Rolle spielen. Chevron ist bereits im Land präsent und gilt als am besten positioniert, um die Kontrolle über venezolanisches Öl zu übernehmen, sollte eine pro-amerikanische und pro-investitionsfreundliche Regierung entstehen, so Saul Kavonic, Leiter der Energieforschung bei MST Financial. Auch Raffinerien an der US-Golfküste zeigen Interesse an kostengünstigeren Quellen für Schweröl.

Die Aktienkurse relevanter Unternehmen reagierten bereits am 5. Januar auf diese Entwicklungen:

  • Chevron (CVX), das einzige derzeit in Venezuela tätige US-Ölunternehmen, stieg um 5,3 %.
  • ConocoPhillips (COP) legte um 2,6 % zu.
  • Exxon Mobil (XOM) kletterte um 2,3 %.
  • Der Raffineriebetreiber Valero Energy (VLO) verzeichnete einen Anstieg von 9,3 %.

Investitionsmöglichkeiten im Energiesektor

Anleger, die diese Entwicklungen verfolgen, können entweder auf einzelne Energieaktien setzen oder ein breiteres Engagement über Exchange Traded Funds (ETFs) eingehen. Der State Street Energy Select Sector SPDR ETF (XLE), der den Energiesektor des S&P 500 abbildet, stieg am 5. Januar um 2,7 %. Die Investition in ETFs bietet einen einfachen Zugang zum Markt und ermöglicht es, auch mit kleineren Beträgen von der Entwicklung des Sektors zu profitieren.

Immobilien als Wertanlage

Neben dem Energiesektor bleibt auch der Immobilienmarkt eine wichtige Säule der Vermögensbildung in den USA, ein Bereich, den Donald Trump selbst gut kennt. Vor seiner politischen Karriere baute Trump sein Vermögen im Immobilienbereich auf. Diese Anlageklasse gilt als starkes Instrument zum Aufbau und Erhalt von Vermögen, insbesondere in Zeiten der Inflation, da Immobilienwerte und Mieteinnahmen tendenziell mit den Lebenshaltungskosten steigen.

Immobilien benötigen keinen boomenden Aktienmarkt, um Renditen zu erzielen. Selbst in Abschwungphasen können hochwertige Immobilien Mieteinnahmen generieren und somit einen verlässlichen passiven Cashflow bieten. Trump bemerkte 2011 gegenüber Steve Forbes: „Ich stelle einfach fest, dass, wenn man das richtige Stück Land hat, was auch immer es sein mag, einschließlich der Lage, es in guten wie in schlechten Zeiten gut funktioniert.“

Heute ist es nicht mehr notwendig, eine Immobilie direkt zu kaufen, um von Immobilieninvestitionen zu profitieren. Crowdfunding-Plattformen wie Arrived ermöglichen es, bereits ab 100 US-Dollar in Anteile von Mietobjekten zu investieren, ohne sich um die Verwaltung kümmern zu müssen. Eine weitere Option für akkreditierte Anleger ist First National Realty Partners (FNRP), das die Diversifizierung des Portfolios durch gewerbliche Immobilien mit Lebensmittelankern ermöglicht. Hier können Anleger ab 50.000 US-Dollar Anteile an Objekten erwerben, die an nationale Marken wie Whole Foods, Kroger und Walmart vermietet sind.

Gold: Der zeitlose sichere Hafen

Während Öl und Immobilien eng mit Wachstum verbunden sind, führen geopolitische Dynamiken Anleger oft dazu, Anlagen zur Absicherung gegen Unsicherheiten in Betracht zu ziehen. Gold hat historisch diese Rolle gespielt, insbesondere in Zeiten politischer Spannungen oder globaler Neuausrichtungen.

Als ultimativer sicherer Hafen gilt Gold, da es nicht an ein einzelnes Land, eine Währung oder eine Wirtschaft gebunden ist. Es kann nicht wie Fiat-Geld aus dem Nichts gedruckt werden. In Zeiten wirtschaftlicher Turbulenzen oder geopolitischer Unsicherheit neigen Anleger dazu, in Gold zu investieren, was seinen Wert in die Höhe treibt. Ray Dalio, Gründer des weltweit größten Hedgefonds Bridgewater Associates, betonte wiederholt die Bedeutung von Gold in einem widerstandsfähigen Portfolio. „Die Leute haben typischerweise nicht genug Gold in ihrem Portfolio“, sagte Dalio Anfang letzten Jahres gegenüber CNBC. „Wenn schlechte Zeiten kommen, ist Gold ein sehr effektiver Diversifikator.“ In den letzten 12 Monaten sind die Goldpreise um mehr als 70 % gestiegen.

Eine Möglichkeit, in Gold zu investieren und gleichzeitig Steuervorteile zu nutzen, ist die Eröffnung eines Gold-IRA mit Unterstützung von Priority Gold. Gold-IRAs ermöglichen es Anlegern, physisches Gold oder goldbezogene Vermögenswerte innerhalb eines Rentenkontos zu halten, wodurch die Steuervorteile eines IRA mit den schützenden Vorteilen einer Goldinvestition kombiniert werden. Bei einem qualifizierenden Kauf über Priority Gold können Anleger bis zu 10.000 US-Dollar in Edelmetallen kostenlos erhalten.

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