George W. Bush

    Präsident

    George W. Bush war der 43. Präsident der Vereinigten Staaten von 2001 bis 2009. Seine Amtszeit prägten weitreichende Steuerkürzungen und die Reaktion auf große Wirtschaftskrisen. Für Anleger ist sein Einfluss auf die Staatsverschuldung und die Finanzmarktregulierung relevant.

    Biografie

    George W. Bush wurde 2001 US-Präsident. Er erbte eine Wirtschaft mit hohem Wachstum und Haushaltsüberschüssen. Kurz nach seinem Amtsantritt platzte die Dot-Com-Blase. Die Terroranschläge vom 11. September 2001 trübten die Wirtschaftsaussichten weiter.

    Seine Regierung setzte umfangreiche Steuersenkungen durch. Diese "Bush-Steuerkürzungen" reduzierten Einkommen-, Kapitalertrags- und Dividendensteuern. Kritiker sahen darin eine Begünstigung Reicher und eine Erhöhung des Haushaltsdefizits. Die Staatsverschuldung stieg in seiner Amtszeit erheblich an.

    Später in seiner Präsidentschaft sah sich Bush mit einer Immobilienblase konfrontiert. Dies führte zur Subprime-Hypothekenkrise und zur Großen Rezession. Im Jahr 2008 ergriff seine Regierung Maßnahmen zur Stabilisierung der Finanzmärkte. Dazu gehörte das Troubled Asset Relief Program (TARP).

    Bushs Wirtschaftspolitik war von Deregulierung geprägt. Er unterzeichnete jedoch auch den Sarbanes-Oxley Act nach dem Enron-Skandal. Sein wirtschaftliches Vermächtnis wird bis heute diskutiert und analysiert.

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